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Manchmal sitzt du einfach da und fragt dich, was mit der Welt falsch ist. Oder ob du selbst falsch bist. Mal denkst du an Person, für die du einst was übrig hattest und wie du so blind sein konntest, zu denken, dass sie das auch taten.
Ein anderes Mal denkst du, du wärst in einer Geschichte, die darauf wartet, erzählt zu werden, doch es scheint keiner weiterblättern zu wollen.
Dann kann es Momente geben, in der du eine Person nach Jahren wieder siehst. Du freust dich, diese Person zu sehen, aber du hast sie über die Jahre idealisiert, sodass sie dem einfach nicht mehr gerecht werden könnte, selbst, wenn sie es wollte.
Vielleicht lebst du in einer Welt, in der Träume wirklich nur Schäume sind. Allerdings kann unter dem Schaum eine Warheit verborgen sein.
Dann gibt es noch diese Person, die du öfter ansiehst, als andere. Bei der du alles siehst, während sie dich nicht sieht.
Du hast das träumen nicht aufgegeben. Das Hoffen nicht. Das Wünschen nicht.
Doch während du träumst, hoffst und wünschst, bekommst du nicht mit, dass die Realität dir nicht entgegen kommt.

Ich frage mich manchmal, warum ich mich immer zum unerreichbaren hingezogen fühle. Mir ist natürlich bewusst, dass es nun einmal Ziele existieren, die man nicht erreichen kann, auch, wenn man sich noch so anstrengt.
Doch es ist einfach so, dass ich jeden Tag ein bisschen weniger glauben kann, dass es jemals besser wird. Ich muss nämlich einsehen, dass ich selbst auch was tun muss. Dieser eine Wunsch wird mich noch kaputt machen.
 
1.5.17 21:20


Ich bin wieder da

Eine lange Zeit nun ist es her, dass ich hier etwas geschrieben habe. vielleicht mache ich das wieder öfter, vielleicht auch nicht.
Mittlerweile haben sich die Dinge sehr  und teilweise gar nicht verändert.
Mein Youtubekanal läuft sehr gut, ich habe ein paar Erfolge gehabt in diesem Jahr.
Schulisch gesehen läuft es auch super, ich habe meine erste Ausbildung erfolgreich beendet und bin gerade in einer aufbauenden Ausbildung.

Single bin ich noch immer. Über drei Jahre ist es jetzt her, dass ich die Liebe in meinem Leben genoss. Inzwischen gingen noch einige erfolglose Versuche ins Land, ein Mädchen zu finden.
Ich glaube immer noch daran, dass es passieren wird und diesen Glauben werde ich niemals aufgeben, aber die ständigen Misserfolge sind sehr ermüdend.

Im großen und Ganzen jedoch hat sich mein Leben sehr zum positiven verändert und ich bin stolz auf meine ersten Fortschritte.

11.11.16 21:20


Blondie

Ich möchte euch eine Geschichte erzählen.

Diese Geschichte beginnt vor einigen Jahren, als ich mit meiner Familie umzog. Ich fuhr das erste Mal mit dem Bus zur Schule. Ich besaß damals noch kein Handy, das einen Internetzugang hatte. Also ließ ich meinen blick durch den Bus schweifen. Und da erblickte ich sie. Ein wunderschönes Mädchen. Lange Blonde Haare, leuchtende blaue Augen und ein hübsches, rundes Gesicht.

Ohne, dass sie es merkte, fing sie meinen Blick und während der ganzen Fahrt huschte mein Blick immer wieder zu der unbekannten Schönheit, in der Hoffnung, sie würde es nicht bemerken.
Den ganzen Tag in der Schule, auf dem Weg nach Hause, bis ich abends schlafen ging, erschien mir immer wieder das bild dieses Mädchens vor meinem geistigen Auge.

Einige Tage später sah ich sie wieder und dieses Spiel ging von vorne los. Doch dieses Mal blickte sie ein Mädchen an, das zufällig neben mir saß. Sie lächelte. Dieses Lächeln werde ich mein Lebtag nicht mehr vergessen. So ehrlich und freudig, wie es nur eben sein kann. 

Für einen kurzen Moment dachte ich, sie hätte mich gemeint und in mir spürte ich eine warme Woge voller Freude, die sich aufzutürmen versuchte. Doch als ich begriff, dass ich nicht gemeint war, erstarrte sie augebnblicklich zu Eis.

So ging es nun oft weiter. Viele, viele Male sah ich dieses Mädchen nun im Bus. Viele szenarien flogen mir durch den Kopf. Mal erhob ich mich von meinem Platz und setzte mich neben sie. Mal lächelte ich sie einfach an, wenn sie in meine richtung sah. Und ein anderes Mal sah ich ein Bild unseres ersten Kusses. Doch ich brachte es nicht über das Herz, einfach aufzustehen und meine Chance zu ergreifen.

Zwei Jahre lang nannte ich sie in meinen Gedanken "Blondie". Was keinesfalls böse gemeint war, denn ich wusste nach wie vor nichts über sie. Nicht einmal ihren Namen. Sie fesselte meine Gedanken und band sie an sich, wie es noch keine andere vor ihr konnte. Dieses unbekannte Mädchen ließ mich nicht mehr los. Eines meiner Hobbys war das Verfassen von Geschichten. So ließ ich meinen Gedanken freien Lauf und machte meine unbekannte Schönheit zur Hauptfigur eines von mir selbstgeschriebenen Liebesromanes.

Auch wenn ich sie eine lange Zeit nicht sah, verging keine lange Zeit, ohne, dass ich nicht an sie gedacht hätte. Zuweilen besuchte sie mich in meinen Träumen. Und es waren nicht jene ordinären Träume, wie manch einer vielleicht vermuten würde. Es waren Träume jener Natur, die zeigten, was vielleicht passieren würde, wenn ich Worte fände, um sie ihr zu sagen.

Dann, eines Tages, für mich völlig unerwartet, gab mir das Schicksal eine chance, auf die ich zwei Jahre gewartet hatte. Ich erfuhr, wie sie hieß. Nach so langer Zeit wusste genau, was ich ihr sagen würde. So verfasste ich eine kurze Version der hier erzählten Geschichte. Und wider Erwarten hörte sie mir zu und antwortete meinen Worten.

Bald darauf unternahm ich einen Versuch, sie näher kennen zu lernen. Sie schien eine nette Person zu sein. Ich hatte mich so sehr darauf gefreut, sie kennen zu lernen. Zweieinhalb Jahre, hatte ich mir vorgestellt, was sie wohl für ein Mensch sein würde und nun würde ich die Chance bekommen, endlich eine Antwort auf viele meiner Frage zu erhalten.

Sie schrieb niemals wieder zurück. Es kam nichts mehr von ihr. Einige Monate habe ich gewartet. doch sie hat mich enttäuscht. Sie hätte es nicht wissen können, doch gleich einem Bogenschützen jagte sie mir einen Pfeil direkt in mein Herz.

So war es mir leider nicht vergönnt, zu erfahren, was für ein Mensch jene blonde Schönheit war, mit denen ich in meinen Träumen Minuten, Stunden, Tage und manchmal ein ganzes Leben verbracht hatte.

28.12.15 20:41


Neuster Stand

So geht das Jahr 2015 nun zuende. Auch, wenn ich nach wie vor dieses Mädchen, was angeblich existiert, nicht gefunden habe, so habe ich doch etwas sehr wichtiges über mein Leben herausgefunden.

Nämlich, dass ich auch sehr glücklich sein kann, ohne geliebt zu werden. die Wahl hatte ich jetzt nicht, aber ich konnte mich schließlich doch damit arrangieren.

Nach wie vor gibt es Augenblicke, in denen ich mir Zweisamkeit wünsche, ebenso Nähe und Geborgenheit. Aber gerade das ist das Positive: Es sind Augenblicke geworden und nicht mehr permanente Bedürfnisse. 

Ich habe mir viel Zeit genommen, mich für meine Filmprojekte zu engagieren und hatte dieses Jahr auch einen ganz ordentlichen Erfolg zu verzeichnen. Aber dennoch bleibt der Wunsch, eine Beziehung mit einem Mädchen einzugehen.

Ich glaube nicht, dass dieser Wunsch jemals verschwinden wird. Und das ist auch nicht mein Ziel. Aber Fakt ist, dass ich nach langer Zeit endlich gelernt habe, damit umzugehen, dass man im Leben leider nicht immer das bekommt, was man sich wünscht, auch wenn man es vielleicht verdient.

 Sir Alec Guinnes hat einmal gesagt: "Nach meiner Erfahrung gibt es so etwas wie Glück nicht" und ich denke, er hatte Recht. Aber ich glaube an das Schicksal und ich glaube fest daran, dass es mein Schicksal ist, dass sich mein größeter wunsch erfüllt, den ich an dieser Stelle noch unerwähnt lassen möchte.

23.12.15 23:17


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